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Anbieter für Festivals

46 veröffentlichte Anbieter sind für diese Zielgruppe dokumentiert, davon 22 manuell geprüft und 24 automatisch erfasst. Bei jeder Angabe zeigt MerchScout die Quelle mit Datum oder den Vermerk „ohne Beleg“.

Weiter unten findest du alle 46 Anbieter für Festivals gesammelt. Direkt zu den Anbietern springen.

Für dein Festival kaufst du Merch ein, während das Programm noch wächst. Die Motive hängen am Line-up. Das Geld hängt am Vorverkauf, und am Festivalwochenende selbst hat in eurem Team niemand Zeit, einen Verkaufsplatz zu betreuen. Was die Ware verlangt, von der Auflage bis zur Anlieferung aufs Gelände, erklärt der Einsatzbereich Eventmerch. Diese Seite betrachtet dich als Veranstalter und Auftraggeber, weitere Auftraggeber zeigt die Übersicht Zielgruppen.

Selbst verkaufen oder die Rechte vergeben

Die erste Entscheidung fällt vor jedem Angebot. Du kannst Merch selbst einkaufen und verkaufen, dann trägst du Risiko und Erlös. Den Verkauf kannst du auch einem Dienstleister für Live-Merchandising übergeben, der Personal und Kasse stellt und einen Teil des Umsatzes behält. Oder du vergibst die Rechte an eine Merch-Firma, die auf eigene Rechnung produziert und verkauft und dir dafür einen Anteil zahlt, manchmal mit einer Mindestgarantie. Beim dritten Weg bleibt dir keine Kiste übrig. Dafür verdienst du am einzelnen Shirt am wenigsten.

Auftretende Bands verkaufen oft ihr eigenes Merch. Ob das an einem gemeinsamen Verkaufsplatz geschieht und ob du daran mitverdienst, regelt dein Vertrag mit der Band. Wie Bands dabei kalkulieren, steht beim Bandmerch.

Viele Festivals arbeiten mit einem Nachhaltigkeitskonzept. Das Merch soll dazu passen. Wirbst du auf Bühnen und Bechern mit Mehrweg, bekommst du Rückfragen, wenn das Shirt am Verkaufsplatz ohne Nachweis zur Herkunft verkauft wird. Frag den Anbieter in diesem Fall nach Ware mit einem Nachweis wie GOTS oder nach einem Betrieb, der Mitglied der Fair Wear Foundation ist.

Wie der Einkauf über das Jahr läuft

Das Line-up-Motiv entsteht spät. Die letzten Bestätigungen kommen oft wenige Wochen vor dem Festival, und bis dahin kannst du nur Motive ohne Programm in Auftrag geben. Reserviere deshalb beim Anbieter vorab einen Zeitraum für die Produktion und liefere die Druckdaten nach, sobald das Programm feststeht. Den letzten Tag für diese Druckdaten legst du mit dem Anbieter fest, rückwärts gerechnet nach dem Zeitplan für Eventmerch.

Bezahlt wird vor dem Umsatz. Ware für den Verkauf am Festivalwochenende bezahlst du Wochen vorher, zumindest mit einer Anzahlung, und das trifft euer Budget, das zu dieser Zeit schon Bühnen und Gagen tragen muss.

Ein Festival wiederholt sich. Zählst du nach dem Wochenende Bestand und Verkäufe je Motiv und Größe, hast du für das nächste Jahr eine bessere Grundlage als jede Schätzung. Ein Anbieter, der das Gelände und die Zufahrten schon kennt, spart eurem Team im folgenden Jahr Abstimmungen.

Worauf du bei der Anbieterauswahl achten solltest

  • Reservierter Produktionszeitraum. Frag, ob der Anbieter Kapazität vorhält, bevor die Druckdaten fertig sind.
  • Zahlungsplan. Kläre Anzahlung und Restzahlung und leg sie neben den Vorverkauf.
  • Verkaufsmodell. Frag, ob der Anbieter auch Personal stellt oder Rechte gegen Anteil übernimmt.
  • Abrechnung nach dem Festival. Lass dir eine Zählung von Bestand und Verkäufen je Motiv und Größe zusagen.

Redaktionelle Einordnung, keine Anbieterangabe. Stand 24.09.2026.

Häufige Fragen

Muss ein Festival sein Merch selbst verkaufen?

Das muss es nicht. Ein Dienstleister für Live-Merchandising kann Personal und Kasse stellen und behält dafür einen Teil des Umsatzes. Alternativ vergibst du die Rechte an eine Merch-Firma, die auf eigene Rechnung produziert und verkauft und dir einen Anteil zahlt.

Wann sollte ein Festival sein Merch bestellen?

Am besten in zwei Schritten. Motive ohne Programm bestellst du so früh wie möglich, das Motiv mit dem Line-up nach der letzten Bestätigung. Damit das spät noch klappt, reservierst du beim Anbieter vorab einen Zeitraum für die Produktion und lieferst die Druckdaten nach.

Dürfen auftretende Bands auf dem Festival eigenes Merch verkaufen?

Das regelt der Vertrag mit der Band. Er legt fest, wo verkauft wird und ob dein Festival am Umsatz beteiligt ist. Sprich das früh an, weil Bands ihre Auflage für eine ganze Saison planen und ungern kurz vor dem Auftritt nachverhandeln.

Thomas Müller, Potzblitz Brandworks

Persönliche Beratung

Du planst das Merch für dein Festival und überlegst, ob du selbst verkaufst, einen Dienstleister beauftragst oder die Rechte vergibst? Dann vereinbare ein kostenloses Erstgespräch (30 Minuten) direkt über Potzblitz Brandworks.

Du suchst den passenden Anbieter für einen Standardfall? Nutze den Plattform-Vergleich auf merch-scout.de.

Kostenloses Erstgespräch bei Potzblitz BrandworksAnbieter finden

MerchScout ist ein Produkt von Potzblitz Brandworks, einer Merch-Strategieberatung für Artists, Brands und Creator. Wir sind in einem angrenzenden Feld selbst tätig und sprechen deshalb keine Empfehlung für einzelne Anbieter aus.

Diese Anbieter in Zahlen

Mindestbestellmenge

18 von 33 Anbietern bis 10 Stück

Median 10 Stück, 33 von 46 Anbietern mit Angabe

Lieferzeit

Median bis zu 15 Werktage

10 von 46 Anbietern mit Angabe

Stand 19.10.2026, berechnet über die 46 Anbieter dieser Seite.

Alle Anbieter für diese Zielgruppe

Nach Land, Mindestbestellmenge oder Verfahren eingrenzen: Diese Anbieter in der Anbieterliste

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Was diese Anbieter sonst noch anbieten

Gezählt über die 46 Anbieter dieser Seite. Angezeigt werden Werte, die hier häufiger vorkommen als im Durchschnitt aller Anbieter. Die Zahl nennt, wie viele der 46 Anbieter den Wert führen.

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