Poloshirt (Piqué)
- Stoff
- Maschenware mit Wabenstruktur
- Übliche Veredelung
- Stick, Rückendruck per Transfer
- Wirkung
- formell
- Pflege
- formstabil, knittert wenig
- Typischer Einsatz
- Empfang, Messe, Außendienst
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Kragen und Knopfleiste machen das Polo. Der typische Stoff heißt Piqué, beim Polo eine Maschenware mit feiner Wabenstruktur, bei der sich erhöhte und vertiefte Stellen abwechseln, sodass Luft durchkommt und Falten kaum auffallen. Mit dem gewebten Piqué aus der Hemdenschneiderei teilt der Polostoff nur den Namen.
Piqué ist schwerer als Jersey. Viele Piqué-Polos haben eine Grammatur um 190 g/m² oder mehr, einfache T-Shirts eher um 150 g/m². Das Polo steht dadurch fester am Körper und sieht am Ende eines langen Arbeitstags noch ordentlich aus. Polos aus glattem Jersey gibt es auch. Sie fallen weicher und lassen sich besser bedrucken.
Die dritte Gruppe sind Funktionspolos aus Polyester, die schnell trocknen und Feuchtigkeit vom Körper wegleiten. In der Gastronomie und bei Außeneinsätzen im Sommer sind sie oft die bessere Wahl. DTG scheidet dort aus. Die Tinte braucht Baumwolle, während Sublimation und Transfer auf Polyester gut funktionieren. Ein Stick ist auf dünnem, elastischem Funktionsstoff heikler als auf Piqué, weil sich der Stoff unter den Stichen zusammenzieht, und braucht ein stabilisierendes Vlies auf der Innenseite.
Am Kragen zeigt sich der Preisunterschied zwischen zwei Rohlingen zuerst. Ein gestrickter Rippkragen kann sich bei einfachen Qualitäten nach einigen Wäschen an den Spitzen aufrollen, während bessere Rohlinge Kragen und Knopfleiste mit einer Einlage verstärken und die Leiste doppelt abgesteppt ist. Auch die Knöpfe verraten viel. Farblich passende Knöpfe wirken hochwertig, weiße Standardknöpfe auf einem dunklen Polo billig.
Meist wird das Polo bestickt. Auf der Wabenstruktur wird ein Druck körnig, und feine Linien brechen an den Vertiefungen ab. Stick liegt erhaben auf dem Stoff und stört sich an der Struktur nicht. Die linke Brust ist die Standardposition, weil die Knopfleiste die Mitte der Vorderseite belegt.
Beim Stick zählt das Garn. Polyestergarn ist sehr farbecht und verträgt Bleichmittel, weshalb es sich für Arbeitskleidung eignet, die in gewerblichen Wäschereien gewaschen wird. Viskosegarn glänzt stärker, reagiert aber empfindlicher auf Bleiche, während Kochwäsche beiden Garnen nichts ausmacht.
Für einen Stick wird das Motiv zuerst in eine Stickdatei übersetzt. Dieser Schritt heißt Punchen. Er legt fest, in welcher Richtung und Dichte die Stiche laufen, und fällt einmal je Motiv an. Änderst du dein Logo, wird neu gepuncht. Der laufende Preis richtet sich anschließend nach der Stichzahl, also nach Größe und Fläche des Logos und nicht nach der Zahl der Farben wie im Siebdruck.
Polos gibt es in taillierten Damenschnitten, oft mit kürzerer Knopfleiste und schmaleren Schultern. Biete im Team beide Schnitte an. Langarm-Polos ergänzen das Sortiment für den Winter, sind aber längst nicht zu jedem Rohling erhältlich. Soll deine Kollektion über das ganze Jahr einheitlich aussehen, kläre das früh.
Das Polo trägt, wer im Namen eines Unternehmens auftritt: am Empfang, auf der Messe, im Außendienst oder im Einzelhandel, wo es formeller wirkt als ein T-Shirt, ohne nach Uniform auszusehen. Für Mitarbeiter-Merch ist es ein Standardteil. Mit Sweater oder Weste kommt es durch das ganze Jahr.
Corporate Wear wird über Jahre nachgekauft. Neue Kolleginnen und Kollegen brauchen dasselbe Polo in derselben Farbe, und ein Rohling, der nach zwei Jahren aus dem Sortiment fällt, zwingt dann dein ganzes Team zum Wechsel. Auch die Färbung kann schwanken. Zwischen zwei Färbepartien weicht ein Farbton mitunter leicht ab, was bei einem Team nebeneinander auffällt.
Bei Vereinen trägt oft der Vorstand oder das Trainerteam Polo, während die Mannschaft im Trikot spielt. Das Wappen wird gestickt. Namen oder Funktionen stehen klein auf dem Ärmel. Im Golf und im Tennis ist das Polo selbst Sportbekleidung, dort sind Funktionsqualitäten üblich.
Auf Events kehrt sich die Gestaltung um. Deine Crew muss auf Distanz erkennbar sein, und dafür braucht sie einen großen Schriftzug auf dem Rücken, der gedruckt statt gestickt wird. Transferdruck und DTF funktionieren auf Piqué gut, weil der Film die Wabenstruktur überdeckt. Siebdruck geht auch, braucht auf der unruhigen Oberfläche aber eine kräftigere Farbschicht.
Beim Polo helfen diese Fragen:
Redaktionelle Einordnung, keine Anbieterangabe. Stand 15.09.2026.
Gegenüber dem T-Shirt ist das Polo die formellere und teurere Wahl. Das Shirt trägt große Druckmotive, das Polo ein gesticktes Logo. Firmen mit Lager und Vertrieb kombinieren oft beides mit demselben Logo. Dann braucht das Motiv zwei Dateien. Lass die Druckvorlage und die Stickdatei aus derselben Vektorvorlage entstehen, damit Proportionen und Farben auf beiden Teilen übereinstimmen.
Der Sweater ergänzt das Polo in der kühlen Jahreszeit. Sitzt dein Logo auf beiden an derselben Stelle der Brust, wirkt das Team einheitlich. Eine Weste über dem Polo leistet dasselbe. Die Arme bleiben dabei frei.
Zwischen Baumwoll-Piqué und Funktionspolo entscheidet der Arbeitsplatz. Wer schwitzt, trägt besser Polyester. Es trocknet schneller und bleibt auch nach Stunden im Freien leicht, während im Büro und am Empfang meist Baumwolle bevorzugt wird, weil sie sich natürlicher anfühlt und Gerüche weniger festhält.
Wegen der Wabenstruktur des Piqué. Ein Druck wird darauf körnig, und feine Linien brechen an den Vertiefungen ab. Ein Stick liegt erhaben auf und ist unempfindlich gegen die Struktur. Große Rückenmotive werden trotzdem oft gedruckt, meist per Transfer oder DTF, weil der Film die Oberfläche überdeckt.
Beim Poloshirt eine Maschenware mit feiner Wabenstruktur. Sie lässt Luft durch und liegt mit häufig um 190 g/m² schwerer als der Jersey eines T-Shirts, der eher um 150 g/m² wiegt. Das gewebte Piqué aus der Hemdenschneiderei ist ein anderer Stoff mit demselben Namen.
Das entscheidet der Arbeitsplatz. Funktionspolos aus Polyester trocknen schnell und leiten Feuchtigkeit ab, sie passen zu Gastronomie und Arbeit im Freien. Baumwoll-Piqué fühlt sich natürlicher an und hält Gerüche weniger fest, im Büro und am Empfang ist es meist die bevorzugte Wahl.
Einmalig wird dein Motiv in eine Stickdatei übersetzt, das sogenannte Punchen. Je Teil kommen Rohling und Stick dazu. Der Stick rechnet nach Stichzahl, also nach Größe und Fläche des Logos. Frag, ob die Stickdatei für Nachbestellungen gespeichert bleibt.
Nur, wenn der Rohling im Sortiment bleibt. Kläre vor der ersten Bestellung, wie lange der Artikel voraussichtlich lieferbar ist. Außerdem kann der Farbton zwischen zwei Färbepartien leicht abweichen. Soll deine Corporate Wear über Jahre ergänzt werden, gehört beides ins erste Gespräch.
Du stellst ein Sortiment zusammen und fragst dich, welche Produkte sich lohnen und wie du Größenläufe und Mindestmengen planst? Dann vereinbare ein kostenloses Erstgespräch (30 Minuten) direkt über Potzblitz Brandworks.
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