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Tasse: Anbieter im Vergleich

41 veröffentlichte Anbieter sind für dieses Produkt dokumentiert, davon 28 manuell geprüft und 13 automatisch erfasst. Bei jeder Angabe zeigt MerchScout die Quelle mit Datum oder den Vermerk „ohne Beleg“.

Mindestmenge bis 10 Stück
24 von 30
Median 1 Stück, 30 von 41 mit Angabe
Lieferzeit (Median)
bis 10 Werktage
13 von 41 mit Angabe, 2 davon gerechnet

Stand 19.10.2026, berechnet über die 41 Anbieter dieser Seite.

Mindestmenge
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41 Anbieter

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Zum VergleichAnbieterMindestmengeVerfahrenLieferzeitNachweise & Leistungen
allbrandedHamburg, DEab 1 StückDTFSiebdruckTransferdruckLasergravur+4 weitere: Digital-Direktdruck, Digitaldruck, Tampondruck, UV-Druckkeine AngabeNachhaltigkeitsnachweisEigenes Fulfillment
Am BallMünchen, DEkeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine Angabe
Ants & Friends GmbHBremen, DEkeine AngabeSiebdruckSublimationTransferdruckLasergravur+3 weitere: Digital-Direktdruck, Digitaldruck, UV-Druckkeine AngabeNachhaltigkeitsnachweisEigenes Fulfillment
Aus-PRINTzipRellingen, DEab 1 StückDTFTransferdruckbis 12 WerktageShop-Anbindung
Brand That Remains GmbHGoslar, DEkeine Angabekeine Angabekeine AngabeNachhaltigkeitsnachweisEigenes Fulfillment
Brandbox PromotionKoblenz, DEkeine AngabeStickereiDTGDTFSiebdruck+7 weitere: Sublimation, Lasergravur, Digital-Direktdruck, Prägung, Tampondruck, Siebdrucktransfer, Domingkeine AngabeNachhaltigkeitsnachweisEigenes Fulfillment
BrandibleDresden, DEab 5 StückStickereiDTGSiebdruckSublimation+7 weitere: Transferdruck, Folienprägung, Flexdruck, Digitaldruck, Tampondruck, Offsetdruck, Ledergravurkeine AngabeNachhaltigkeitsnachweis
Concert-Merchandising GmbH (cmerch)Besigheim, DEkeine AngabeStickereiDTGSiebdruckSublimation+7 weitere: Transferdruck, Lasergravur, Flockdruck, Folienprägung, Flexdruck, Einwebung, Siebdrucktransferkeine AngabeEigenes Fulfillment
derBandshopHagen, DEab 10 StückSiebdruckLasergravurDigital-DirektdruckDigitaldruck+5 weitere: UV-Druck, Offsetdruck, Folienplott, Großformatdruck, Laserschnitt/Konturschnittkeine Angabekeine Angabe
DreamPrintHemmingen, DEab 1 StückStickereiDTGDTFFlockdruckbis 4 WerktageNachhaltigkeitsnachweisEigenes FulfillmentShop-Anbindung

Stand 19.10.2026. Keine Rangliste – die Zahlen beschreiben die Gruppe, nicht einen einzelnen Anbieter.

Was eine Merch-Tasse ausmacht

Die Tasse ist das häufigste Merch-Stück, das nicht aus Stoff besteht. Das ändert fast alles. Größen und Waschtemperaturen spielen keine Rolle mehr, dafür zählen Glasur und Spülmaschine, und dein Motiv muss um eine gewölbte Fläche herumlaufen, ohne am Henkel abzubrechen.

Die übliche Merch-Tasse ist aus Keramik und fasst rund 330 ml, im englischen Katalog als 11 oz geführt. Größere Becher gibt es ebenso wie Varianten mit farbiger Innenseite oder farbigem Henkel. Porzellan ist feiner und dünnwandiger. Steingut ist robuster und günstiger, aber schwerer, was sich beim Trinken bemerkbar macht und beim Versandgewicht, sobald du Hunderte Tassen verschickst.

Zwei Verfahren teilen den Markt fast unter sich auf. Beim ersten wird eine weiß beschichtete Tasse per Sublimation bedruckt. Die Beschichtung aus Polymer ist Voraussetzung, denn auf blanker Glasur hält die Farbe nicht, weil sie sich nur mit dem Kunststoff verbindet. Fotos kosten dasselbe wie ein Logo. Jede zusätzliche Farbe ist im Preis enthalten, und jede Tasse kann ein anderes Motiv tragen, was dir die Personalisierung mit Namen oder Fotos einfach macht.

Beim zweiten Verfahren wird ein Dekor aus Keramikfarbe aufgebracht, meist als Abziehbild oder im Siebdruck, und anschließend im Ofen eingebrannt, wobei die Farbe mit der Glasur verschmilzt und Teil der Oberfläche wird. Das braucht eine Vorlage je Motiv. Es rechnet sich erst, wenn du größere Auflagen bestellst, ist dafür aber mechanisch sehr belastbar.

Sichtbar wird der Unterschied erst nach Monaten. Ein eingebranntes Dekor liegt in der Glasur und lässt sich nicht abkratzen, während ein Sublimationsdruck in einer Beschichtung auf der Glasur sitzt und damit empfindlicher gegen Scheuern und aggressive Spülmittel ist. Für den Alltag reicht oft beides. Verlässlich wird es mit einer Prüfung nach DIN EN 12875 (Teil 1 in der Fassung von 2005), der Norm für die Beständigkeit von Geschirr in der Spülmaschine. Die Zahl auf dem Prüfzeichen nennt die Spülgänge, die das Teil ohne relevante Schäden überstanden hat.

Rundum gedruckt wird selten. Der Henkel unterbricht die Fläche, und um seinen Ansatz bleibt ein Streifen frei. Wer die Tasse in der rechten Hand hält, sieht vor allem die Seite links vom Henkel, das Gegenüber am Tisch dagegen die rechte, weshalb dein Logo auf beide Seiten gehört, wenn es beide sehen sollen.

Farben wirken auf der Tasse anders als auf Papier. Die Oberfläche spiegelt. Die Wölbung verzerrt außerdem Motive zum Rand hin, sodass Kreise an den Seiten oval erscheinen und Schrift nahe dem Henkel schwer lesbar wird, was dir eine flache Vorschau am Bildschirm kaum zeigt.

Für Tassen aus Metall gelten eigene Regeln. Die Emailletasse hat eine glasartige Schicht auf Stahl, die bedruckt und eingebrannt wird. Die Edelstahltasse wird oft per Lasergravur gezeichnet, bei der die Oberfläche selbst verändert wird und keine Farbe hinzukommt.

Wofür sich eine Tasse eignet

Im Büro hält eine Tasse jahrelang. Sie steht täglich auf dem Schreibtisch und ist in Meetings wie in Videocalls zu sehen, wo ein Logo ganz nebenbei wirkt, ohne dass jemand es als Werbung wahrnimmt. Für Mitarbeiter-Merch und Welcome-Pakete ist sie deshalb ein Standard.

Als Messe-Giveaway ist die Tasse unpraktisch. Tassen sind schwer und zerbrechlich, und im Koffer der Besucher nehmen sie Platz weg, den Prospekte und Taschen brauchen. Willst du sie trotzdem verteilen, schick sie nach der Messe per Post an die Kontakte, die tatsächlich Interesse gezeigt haben.

Für Bandmerch und Creator hat die Tasse kein Größenrisiko. Sie verkauft sich ganzjährig. Fotomotive sind kein Problem. Weil jede Tasse einzeln sublimiert werden kann, passt sie gut zu Print-on-Demand, wo erst nach der Bestellung gefertigt wird und du kein Lager vorfinanzieren musst.

Beim Versand zeigt sich die Kehrseite, denn Keramik bricht. Jede Tasse braucht Polsterung. Bruch im Versand ist ein realer Kostenfaktor, der im Stückpreis nicht auftaucht. Lässt du Tassen an viele einzelne Empfänger schicken, frag deshalb nach Verpackung und danach, wer bei Bruch den Ersatz trägt.

Tassen kommen mit Lebensmitteln in Berührung. In der EU gilt dafür die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004, nach der Materialien keine Stoffe in Mengen an Lebensmittel abgeben dürfen, die die Gesundheit gefährden können. Ein seriöser Anbieter kann für seine Rohlinge eine Konformitätserklärung vorlegen. Dekore mit Gold- oder Platinrand gehören außerdem nicht in die Mikrowelle, weil Metall darin Funken schlagen kann.

In Gastronomie und Kantine gelten härtere Bedingungen als zu Hause. Dort wird öfter und heißer gespült. Teil 5 der DIN EN 12875 in der Fassung von 2006 enthält für keramische Gegenstände im gewerblichen Gebrauch ein eigenes Schnellverfahren, und ein Café, das sein Logo auf die eigenen Tassen setzen will, ist mit einem eingebrannten Dekor auf Dauer besser bedient.

Worauf du bei der Anbieterauswahl achten solltest

Bei Tassen lohnen diese Fragen:

  • Verfahren. Frag, ob sublimiert oder eingebrannt wird. Der Unterschied betrifft Motivfreiheit und Haltbarkeit zugleich.
  • Spülmaschine. Lass dir nennen, ob der Rohling nach DIN EN 12875 geprüft ist und für wie viele Spülgänge.
  • Lebensmittelkontakt. Frag nach der Konformitätserklärung für den Rohling.
  • Druckfläche. Kläre, ob beidseitig gedruckt wird und wie groß dein Motiv neben dem Henkel sein darf.
  • Verpackung und Bruch. Frag nach Einzelkartons und danach, wer im Versand zerbrochene Tassen ersetzt.
  • Muster. Wenn deine Marke feste Farben hat, lohnt ein Muster, weil Farben auf einer gewölbten, glänzenden Fläche anders wirken als am Bildschirm.
  • Lieferzeit. Eingebrannte Dekore brauchen wegen des Brennens meist mehr Vorlauf.

Redaktionelle Einordnung, keine Anbieterangabe. Stand 15.09.2026.

Tasse im Vergleich

Keramiktasse, sublimiert

Material
Keramik mit Polymerbeschichtung
Übliche Veredelung
Sublimation
Motivfreiheit
Fotos, beliebig viele Farben
Belastbarkeit des Motivs
gut, empfindlicher gegen Scheuern
Typischer Einsatz
kleine Mengen, Fotomotive, Print-on-Demand

Keramiktasse, eingebrannt

Material
Keramik
Übliche Veredelung
Abziehbild oder Siebdruck, gebrannt
Motivfreiheit
wenige Farben je Vorlage
Belastbarkeit des Motivs
sehr hoch
Typischer Einsatz
große Auflagen, Gastronomie

Emailletasse

Material
Stahl mit Emaille
Übliche Veredelung
Druck, eingebrannt
Motivfreiheit
eher schlichte Motive
Belastbarkeit des Motivs
hoch, Emaille kann abplatzen
Typischer Einsatz
Outdoor, Retro-Look

Edelstahltasse

Material
Edelstahl
Übliche Veredelung
Lasergravur
Motivfreiheit
einfarbig, keine Farbe
Belastbarkeit des Motivs
sehr hoch
Typischer Einsatz
unterwegs, Premium-Geschenk

Zwischen den beiden Keramik-Verfahren entscheidet deine Bestellmenge. Kleine Auflagen und farbige Motive gehören zur Sublimation, ein schlichtes Logo in großer Stückzahl für eine Kantine zum eingebrannten Dekor.

Emaille bricht nicht, kann bei einem harten Stoß aber an der Kante abplatzen. Edelstahl ist unempfindlicher und trägt per Lasergravur allerdings keine Farbe, weil das Logo als heller oder dunkler Ton im Metall erscheint. Für deine Markenfarben bleibt Keramik die naheliegende Wahl.

Häufige Fragen

Ist eine bedruckte Tasse spülmaschinenfest?

Nicht jede bedruckte Tasse. Ein eingebranntes Dekor liegt in der Glasur und ist sehr belastbar, ein Sublimationsdruck sitzt in einer Beschichtung und ist empfindlicher gegen Scheuern. Verlässlich ist die Angabe nach DIN EN 12875 (Teil 1 in der Fassung von 2005), bei der die Zahl auf dem Prüfzeichen die überstandenen Spülgänge nennt.

Was ist der Unterschied zwischen Sublimation und eingebranntem Dekor?

Bei der Sublimation verbindet sich die Farbe mit einer Polymerbeschichtung auf der Tasse, und du kannst Fotos auch in kleinen Mengen drucken lassen. Ein eingebranntes Dekor aus Keramikfarbe schmilzt beim Brennen in die Glasur ein, braucht eine Vorlage je Motiv und rechnet sich erst bei größeren Auflagen. Eingebrannte Dekore halten mehr aus.

Wo sollte das Logo auf der Tasse sitzen?

Auf beiden Seiten des Henkels. Wer die Tasse rechts hält, sieht die linke Seite, das Gegenüber die rechte. Rund um den Henkelansatz bleibt ein schmaler Streifen frei. Frag, wie groß dein Motiv je Seite sein darf.

Darf eine bedruckte Tasse in die Mikrowelle?

Eine einfache Keramiktasse meist schon. Voraussetzung ist, dass der Hersteller sie dafür freigibt. Dekore mit Gold- oder Platinrand gehören nicht hinein, weil Metall in der Mikrowelle Funken schlagen kann, und bei Emaille- und Edelstahltassen ist die Mikrowelle aus demselben Grund ausgeschlossen.

Welche Regeln gelten für Tassen als Lebensmittelkontakt?

Maßgeblich ist die EU-Verordnung 1935/2004. Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, dürfen danach keine Stoffe in Mengen abgeben, die die Gesundheit gefährden können. Frag den Anbieter nach der Konformitätserklärung für den Rohling.

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Thomas MüllerPotzblitz Brandworks
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Was diese Anbieter sonst noch anbieten

Gezählt über die 41 Anbieter dieser Seite. Angezeigt werden Werte, die hier häufiger vorkommen als im Durchschnitt aller Anbieter. Die Zahl nennt, wie viele der 41 Anbieter den Wert führen.

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Zielgruppen

MerchScout ist ein Produkt von Potzblitz Brandworks, einer Merch-Strategieberatung für Artists, Brands und Creator. Wir sind in einem angrenzenden Feld selbst tätig und sprechen deshalb keine Empfehlung für einzelne Anbieter aus.